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BM Zeller

Veröffentlicht am 08.08.2007 in Pressemitteilungen

02.08.2007

Gespräch mit Bürgermeister Zeller (Hohenstein)

Zu einer kommunalpolitischen Gesprächsrunde trafen sich vergangenen Donnerstag die SPD Sonnenalb und Hohensteins Bürgermeister Jochen Zeller im Gasthaus Hirsch in Oberstetten. Zeller erläuterte dem für Hohenstein zuständigen Ortsverein die Gemeindestrukturen und diskutierte mit den Genossen über aktuelle lokale Themenfelder. Es sei für Zeller eine Premiere, in der Mitgliederversammlung der SPD zu Gast zu sein, leitete der Bürgermeister seine Ausführungen ein. Ortsvereinsvorsitzender Frank Schröder meinte, es sei sinnvoll, wenn sich die SPD regelmäßig mit Bürgermeistern aus ihrem Zuständigkeitsbereich diskutiert. Dies nicht unbedingt nur um Mitglieder zu gewinnen, sondern hauptsächlich, um sich auf kommunaler Ebene als Gesprächspartner für politisch Interessierte anzubieten.

Neben Fragen zur Zusammenarbeit der Gemeinde mit der Fa. Schwörer als dem größten Arbeitgeber der Gemeinde interessierten sich die Sozialdemokraten auch für Konzepte zur Weiterentwicklung der Hohensteiner Grund- und Hauptschule. Zeller zeigte sich zuversichtlich, dass bald die Diskussion zur Ganztagsbetreuung von der neuen Schulleitung aufgegriffen werde, so Zeller weiter. Auch erhofft er sich neue Impulse, insbesondere für die Hauptschule.

Ein weiterer Diskussionspunkt war das immer noch mangelhafte Angebot an DSL-Leitungen für den ländlichen Raum. In der Vergangenheit hat es in Hohenstein zwar einzelne Verbesserungen in der Geschwindigkeit der Datenübertragungsraten gegeben. Während in den Ballungsgebieten aber schon Übertragungsraten von 6 MB angeboten werden, sitzen in ländlichen Gegenden Techniker immer noch stundenlang vor Modems oder müssen noch mit Papierplänen unter dem Arm auf Reisen gehen, so Schröder. Zeller und Schröder waren sich einig darin, dass die Anbieter hier nachbessern müssen, damit Gewerbe und Wirtschaftsunternehmen im ländlichen Raum nicht noch mehr von der rasanten technischen Entwicklung auf diesem Gebiet abgehängt werden.

Zum Thema Jugendarbeit zeigte sich Bürgermeister Zeller zuversichtlich, dass es auch weiterhin keine Probleme mit Fremdenfeindlichkeit oder extremen Alkoholexzessen gebe. Die Gemeinde stehe in engem Kontakt zu den Bauwagenbetreibern und diese seien zudem fest in die Jugendarbeit der örtlichen Vereine integriert. Der Trochtelfinger Gemeinderat Helmut Mader verwies auf ähnlich erfolgreiche Konzepte in der Nachbarstadt Trochtelfingen. Wie in Hohenstein werde dort auf flexible und offene Jugendarbeit gesetzt.