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Verena Bentele beim Jahresempfang

MdL Nils Schmid, Ronja Nothofer, Verena Bentele, Rebecca Hummel und Helmut Treutlein (Foto: Markus Niethammer)

"Rot in den Mai" hieß es wieder beim alljährigen Jahresempfang des SPD Kreisverbandes Reutlingen am Freitag, den 28. April 2017 im Spitalhof Reutlingen. Dort hat die Beauftragte der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderung Verena Bentele als Hauptrednerin zum Thema "Schaffe, schaffe, Häusle baue! Arbeit als Schlüssel für Teilhabe und Selbstbestimmung" gesprochen. Die 12-fache Paralympics-Siegerin lernte früh selbst Verantwortung zu übernehmen, beispielsweise auf dem elterlichen Bauernhof. Ihr Motto: "Man sollte alles ausprobieren!" 

Umbau der Gesellschaft ist notwendig

Von Norbert Leister | 22.02.2017 |  Südwestpresse

Reutlingen. Armut macht krank. Armut grenzt aus. Armut macht perspektivlos und engt ein, weil keine Freizeit- und kulturellen Aktivitäten möglich sind, Urlaub schon gar nicht“, betonte Rainer Hinderer als Heilbronner SPD-Landtagsmitglied. „Und Armut ist entwertend“, schob der gelernte Sozialpädagoge nach. Er wisse, wovon er spreche, schließlich sei  er „Vorsitzender des Landtagsausschusses für Soziales und Integration“ und beschäftige sich schon seit vielen Jahren mit dem Thema.

„Im Landkreis Reutlingen leben rund 3300 von Armut betroffene Kinder“, berichtete Reutlingens Kreisjugendamts-Leiter Reinhard Glatzel am Dienstagabend im Haus der Jugend vor rund 30 Interessierten. Auf Einladung des SPD-Kreisverbands waren sie gekommen, um sich mit dem Thema „Kinderarmut“ zu beschäftigen. Unvorstellbar „und eine Schande“, so Glatzel, dass „in einem so reichen Land etwa 15 Prozent der Bevölkerung in Armut leben müssen“.

Klares Vorgehen gegen verfassungsfeindliche Parteien

Anlass war die Entscheidung des Bundesverfassungsgerichtes vom 17. Januar, die NPD zwar als klar verfassungsfeindlich einzustufen, sie aber dennoch nicht zu verbieten: Der SPD-Kreisverband Reutlingen setzte Ende Januar 2017 einen Brief an die Bundespartei mit Forderungen zum konsequenten und unablässigen Umgang mit bedenklichen Parteien wie der NPD auf. „In unserer Demokratie, in der der Grundsatz der Gewaltenteilung oberstes Gebot ist, gilt es, die Entscheidung des Bundesverfassungsgerichtes zu respektieren. Dennoch muss der Staat nun weitere Konsequenzen ziehen, um dem Gebot der wehrhaften Demokratie gerecht zu werden.“, so Kreisvorsitzende Ronja Nothofer.