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SPD-Sonnenalb ehrt Jubilarin in Sonnenbühl
Eine verdiente Ehrung für 50 Jahren Mitgliedschaft, viele davon sehr aktiv im Orts-und Kreisverband, überbrachten Vertreter des SPD-Ortsvereins Sonnenalb in den letzten Tagen des Jahres in Genkingen. Traute Schnaubelt, 81 Jahre jung, engagierte sich früh bei den Jusos in Reutlingen, in die Sozialdemokratische Partei trat sie nach einem intensiven Gespräch mit Oskar Kalbfell 1969 ein. Die gelernte kaufmännische Angestellte war ein rühriges Mitglied in der Gewerkschaft für die Interessen der Arbeitnehmer – später führte sie ihr Berufsleben deshalb auch hauptberuflich zur Gewerkschaft HBV. Lange Jahre focht sie dort, mit Erfolg, als Bezirksgeschäftsführerin unter anderem für bessere Arbeitsbedingungen der damaligen Schleckermitarbeiter. Stellv. Kreisvorsitzende war sie in den 60iger Jahren. In ihrem Heimatort kandidierte sie, nachdem der Bau des Hauses in Genkingen abgeschlossen war, für den Gemeinderat und war in Wahlzeiten für die SPD unermüdlich unterwegs. Auch nach der Gründung des damaligen OV Sonnenbühl war Traute rührig in der Partei, bis sie gesundheitlich stark eingeschränkt wurde.
Die stellv. Vorstände des OV-Sonnenalb, Helmut Mader und Peter Miny, überbrachten die Ehrenurkunde der Bundespartei, einen Geschenkkorb mit regionalen Präsenten und den herzlichen Dank des Ortsvereins für die treue Mitarbeit.
SPD-Sonnenalb Helmut Mader
Vor kurzem wurden einige Mitglieder der SPD Ortsvereine im Kreisverband Reutlingen für ihre langjährige Mitgliedschaft und Verbundenheit zur Sozialdemokratie geehrt.
In einer würdigen Feier im Bindhof in Neuhausen, umrahmt vom Saxophon-Ensemble der Musikschule Metzingen unter Leitung von Herrn Jürgen Häussler, wurden die Anwesenden durch Ramazan Selcuk, MdL und Klaus Käppeler begrüßt.
Kleinwagen der 50iger Jahre, Luxusfahrzeuge, Roller, Motorräder und futuristische Exoten bestaunte die Besuchergruppe des SPD-Ortsvereins Sonnenalb im Automuseum Engstingen. Initiiert durch Kreisrat Helmut Mader führte Lutz Wille sachkundig durch die Sammlung der Motorisierung vom Beginn durch das 20. Jahrhundert. Vom Fahrrad mit Hilfsmotor bis zur Nobelkarosse ist die ganze Bandbreite der Mobilität mit Verbrennungsmotoren vertreten. Nostalgische Erinnerungen an die eigenen ersten Fahrzeuge kamen hier bei manchen auf.
Einig war man sich in der Runde, dass eine nachhaltige Mobilität für alle heute und in Zukunft aus einer Vernetzung aller Verkehrsmittel ohne weitere klimaschädliche Emissionen bestehen muss. Der Ausbau von Bus und Schiene, regenerative Flüssigkraftstoffe, E-Antreibe vom E-Bike bis zum E-Bus, Einsatz von Wasserstofftechnologie, gewonnen mit regenerativem Strom, dies alles digital vernetzt und bezahlbar sind Möglichkeiten, aber auch Herausforderungen. Die Mandatsträger der SPD setzen sich deshalb in der Region seit Jahren für die Regionalstadtbahn, bessere Busverbindungen, Anmeldetaxis, Bürgerbusse, gute Sraßen und Radwegverbindungen ein. Vorsitzender Dr. Prautzsch bedankte sich bei L. Wille und tauschte sich noch im Lokal nebenan mit allen über die Mitgliederabstimmung zur neuen Parteispitze aus.