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Veröffentlicht am 07.02.2006 in Pressemitteilungen

07.02.2006

Die Kräfte künftig bündeln
Drei SPD Ortsvereine rücken zusammen

Trochtelfingen/Sonnenbühl:

Sie wollen zusammenrücken. Die lokalen Besonderheiten sollen dabei aber nicht unter den Tisch fallen. So beschreibt Frank Schröder, Vorsitzender der SPD in Trochtelfingen, das Ziel der geplanten Fusion: Aus den drei Ortsvereinen Trochtelfingen, Sonnenbühl und Engstingen soll einer werden. Konstituierende Sitzung ist am Montag, den 13. Februar um 20 Uhr im Erpfinger Cafe Möck.

Vom "Bedarf, etwas zu bündeln", spricht Schröder. Das betrifft die Mitgliederbetreuung, aber auch die Sacharbeit. Durch interkommunale Projekte - die Abwasserentsorgung oder den Gewerbepark Haid - gebe es ohnehin schon viele Berührungspunkte zwischen den Gemeinden. Auch die letzten Wahlkämpfe hat die SPD in den drei Gemeinden bereits übergreifend bestritten.

Probleme mit dem Nachwuchs

Unter der organisatorischen Zusammenführung solle die kommunalpolitische Arbeit vor Ort aber nicht leiden: "Es werden dann nicht die Trochtelfinger bei Engstinger Angelegenheiten mitreden". In den künftigen Vorstand - so sieht es der Satzungsentwurf vor - sollen Beisitzer aus allen Orten gewählt werden. Frank Schröder hat sich bereit erklärt, den Gesamt-Vorsitz zu übernehmen. Der Engstinger Ortsverein wird derzeit von Rolf Schenk geführt, in Sonnenbühl gibt es keine offizielle Vorstandsstruktur.
Welchen Namen der neue SPD-Verein tragen wird, ist Schröders Auskunft nach noch offen. Wichtig sei, dass sich alle drei Gemeinden im Namen wiederfinden. 40 bis 45 Mitglieder wird der vereinigte Ortsverin zählen. Etwa 25 davon bringt Trochtelfingen mit, die übrigen verteilen sich auf Engstingen und Sonnenbühl. Wie alle Parteien und manche Vereine habe auch die SPD auf der Reutlinger Alb mit Nachwuchsproblemen zu kämpfen.
An eine eigene Jugendorganisation ist laut Schröder trotzdem nicht gedacht. Statt ein eigenes kleines Grüppchen aufzumachen, sei es im ländlichen Raum viel wichtiger, "nicht so sehr durch die Partei-Brille zu sehen" und lieber die parteiübergreifende Jugendarbeit zu unterstützen.