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SPD Sonnenalb.

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JHV 2015 :

Pressemitteilungen

Jahreshauptversammlung der SPD Sonnenalb

Licht am Ende des Tunnels:Mike Münzing referiert über Situation der Kreiskliniken

Engstingen , 12.03.2015

Die diesjährige Jahreshauptversammlung der SPD Sonnenalb fand im Gewerbepark Haid statt. Vorsitzender Frank Schröder begrüßte neben zahlreichen Mitgliedern als Referenten des Tages den Kreisfraktionsvorsitzenden und Münsinger Bürgermeister Mike Münzing. Zu Beginn der Versammlung berichtete Schröder über die zahlreichen Aktivitäten des Vereinsvorstands, der sich im Berichtsjahr hauptsächlich mit der Vorbereitung und Durchführung der Kommunalwahlen befasste. Während es in Engstingen nicht gelang, einen Kandidaten im Gemeinderat zu platzieren, konnte die von der SPD geführte Liste Sozial & Bürgernah in Trochtelfingen deutliche Zuwächse verzeichnen und stellt nun nach den Freien Wählern die zweitstärkste Gruppe im Trochtelfinger Stadtrat.

Kassenwart Marcel Miny konnte trotz der Aufwendungen für den Wahlkampf über eine solide Kassenlage berichten, so dass der Vorstand einstimmig entlastet wurde.

Referent des Abends war der SPD-Fraktionsvorsitzende im Kreistag Mike Münzing, seines Zeichens auch Mitglied im Aufsichtsrat bei den Kreiskliniken Reutlingen. Durch seine langjährige Tätigkeit ist Münzing ein profunder Kenner der Mängel im Gesundheitsbereich, die auch den Landkreis enorm belasten. „Gesundheitspolitik ist seit Jahrzehnten organisierte Misswirtschaft, bei der immer mehr Geld ins System gepumpt wird. Trotzdem erhalten, besonders im ländlichen Raum, Allgemeinärzte und Krankenhäuser zu wenig Finanzmittel,“ stellte er fest. Dennoch sei der Landkreis in diesem schwierigen Umfeld als „eine Klinik mit drei Standorten“ (Reutlingen, Bad Urach, Albklinik Münsingen) gut versorgt.'

Der Abrechnungsmodus der Kassen führte in der Vergangenheit durch zu teure, teils fragwürdige Maschinentechnik und andere Schwachstellen in Organisation und Ablauf zu Verlusten, die den Kreishaushalt seit Jahren belasten würden und auf Dauer untragbar seien. Bis Mitte 2014 seien  über 18 Mio. € aufgelaufen. Neubau und Erhalt der Kreiskliniken müssten eigentlich vom Land  voll finanziert werden - seit langem kämen von dort aber nur 30 Prozent. Mit Ausfallbürgschaften, Trägerzuschüssen zu Investitionen und Bilanzverlustübernahmen stützt der Landkreis seine Kliniken, so Münzing. Für die SPD war immer wichtig, dass im Zukunftskonzept bis 2018 eine schwarze Null erreichen werden soll. Und dies ohne, dass auf dem Rücken der Beschäftigten und Patienten in Pflege, Medizin, Hygiene und Qualität gespart wird. Ein Umbruch war also zwangsläufig erforderlich.

 

Durch neue, zusätzliche Angebote der Kliniken sollen laut Münzing nunmehr die Einnahmen verbessert werden. So ist jetzt Münsingen ein schmerztherapeutischer Schwerpunk, Bad Urach das Zentrum für Altersmedizin und in Reutlingen zusätzlich ein onkologischer Schwerpunkt eingerichtet worden. Auch die alte SPD-Forderung, endlich die Sanierung der Energiezentrale anzugehen, verspricht enormes Einsparungspotential. Münzings Fazit nach der Diskussionsrunde:  „Ja, ich sehe seit Jahren wieder Licht am Ende des Tunnels. Unsere Kliniken müssen bei einer immer älter werdenden Bevölkerung optimale Grund- und Spezialversorgung gewährleisten und trotzdem wirtschaftlich sein.“

 

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